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“Der gro­ße Mann des Abends ist aller­dings Jörg Birhance…Was die­ser Diri­gent aus dem Klang­kör­per her­aus­ho­len kann, ist wahr­lich mehr als erstaun­lich! Beim Haydn lässt er einen sehr kla­ren Ges­tus vor­herr­schen, so dass die Form ganz genau ersicht­lich wird und auch die satz­tech­ni­schen Fein­hei­ten der letz­ten Sym­pho­nie des Meis­ters … bloß­lie­gen. Beim Wel­lesz legt er gro­ßen Wert auf die vie­len Unter­stim­men, … ‚und auch hier ist die Form kris­tall­klar.

Auf­fal­lend ist das star­ke Cha­ris­ma, mit dem Jörg BIr­han­ce vor das Orches­ter tritt und das ihn von Anfang an zum Kon­zen­tra­ti­ons-Mit­tel­punkt wer­den lässt…Er bleibt ganz eins mit dem Erklin­gen­den und lenkt sei­ne Musi­ker in sug­ges­ti­ver Wei­se … Er agiert voll und ganz im Diens­te der Musik, und sei­ne inni­ge Zuwen­dung zu den Wer­ken ist in jedem Moment spür­bar.

(The New Lis­tener, Okt. 2015. Lesen Sie die gesam­te Rezen­si­on hier: http://www.the-new-listener.de/index.php/2015/10/29/bekannte-und-unbekannte-musikergroessen/)

Diri­gent Jörg Bier­han­ce hat sich vor­ge­nom­men, einen von kam­mer­mu­si­ka­li­schen Aspek­ten gepräg­ten phil­har­mo­ni­schen Klang auf­zu­bau­en. Und die­ser durch­sich­ti­ge, schlan­ke Klang, bei dem alle Orches­ter­stim­men trans­pa­rent zur Gel­tung kom­men, war beim Kon­zert über­zeu­gend zu hören. …fei­ne Durch­zeich­nung…

Die “Rhei­ni­sche” Sin­fo­nie von Schu­mann beschloss die­ses schön auf­ge­bau­te Kon­zert. Im ers­ten Satz schwang sich der Orches­ter­klang hell und auf­strah­lend auf, in den Fol­ge­sät­zen zeich­ne­te Diri­gent Bier­han­ce eine fast idyl­lisch-pas­to­ra­le Stim­mung mit wei­chen Kan­ti­le­nen und schö­nen Blä­ser­klän­gen, die Stei­ge­run­gen wer­den sehr behut­sam, sehr bedäch­tig, sehr ruhig genom­men.

(Badi­sche Zei­tung, 5.5.2008)

…Das macht ins­ge­samt die Grö­ße die­ses „klei­nen“ phil­har­mo­ni­schen Orches­ters aus, dass es ohne jeg­li­che eigen­süch­ti­ge Pro­fi­lie­rungs­at­ti­tü­de musi­ziert. Die Musi­ker spie­len nicht Instru­men­te, son­dern sie atmen durch ihre Instru­men­te Musik. Ros­si­nis am Anfang des Kon­zerts ste­hen­de Ouver­tu­re zur „Ita­lie­ne­rin in Algier“ zeigt das vom ers­ten Ton an: Klang­vol­les Tut­ti — auch und gera­de im Pia­no der Ein­lei­tungs­tak­te — inne­re Span­nungs­dy­na­mik des Ver­laufs, durch­sich­ti­ger Orches­ter­klang geben der häu­fig in die Effekte­cke gedräng­ten Ouver­tü­re ihren wah­ren Esprit und sym­pho­ni­sches For­mat zurück.

Da wird dann Beethoven’s 2. Sym­pho­nie zum beson­de­ren Erleb­nis. „Ein Modell von Nobles­se, Gra­zie, heroi­schem Geist, Zärt­lich­keit, Geist­reich­tum und Leb­haf­tig­keit“ hat Hec­tor Ber­li­oz das Werk genannt, (…) und im Sin­ne der Berlioz’schen Cha­rak­te­ri­sie­rung spie­len es die Blu­ten­bur­ger und geben damit alle Facet­ten der Kom­po­si­ti­on, ihren — in der für die Zeit­ge­nos­sen Beet­ho­vens — neu­ar­ti­gen Ide­en und musi­ka­li­schen Orgi­na­li­tä­ten span­nungs­rei­chen und poin­tiert akzen­tu­ier­ten, dabei immer aus strah­len­der Musi­zier­lust her­aus glu­ten­den Aus­druck. Ein gro­ßes Kon­zert, nein, ein Besuch auf dem musi­ka­li­schen Olymp. ”

(Frän­ki­sche Lan­des­zei­tung, 9.7.2007)

“…führ­te der Diri­gent Jörg Bier­han­ce sei­ne mit Feu­er­ei­fer spie­len­de „Blu­ten­burg Kam­mer­phil­har­mo­nie Mün­chen“ mit Ver­ve und Fein­ge­fühl durch die­ses herr­li­che, 1787 in Prag urauf­ge­führ­te Musik­werk (Don Gio­van­ni). Allein schon mit welch beein­dru­cken­dem Ein­füh­lungs­ver­mö­gen er in der düs­te­ren d-Moll-Ouver­tu­re das kom­men­de Gesche­hen vor­aus­ah­nen und mit wel­chem Furio­so er das Fina­le ertö­nen lässt und wie drän­gend er dazu die Gefüh­le der Prot­ago­nis­ten zu Gehör bringt, ist eine bemer­kens­wer­te Leis­tung.…”

(Donau­ku­rier, 28.09.2006)

“…sub­ti­le Pia­nis­si­mo-Über­gän­ge und herr­li­che Far­ben“

(Süd­west-Pres­se, 20.12.2005)

Con­duc­tor Jörg Bierhance’s goal is to crea­te phil­har­mo­nic sono­ri­ty that is cha­rac­te­ri­sed by aspects of cham­ber music. And this clear, clean sound, in which each orches­tral voice is able to blossom, came across well during the con­cert … fine defi­ni­ti­on … Schumann’s “Rhe­nish” sym­pho­ny con­clu­ded the beau­ti­ful­ly struc­tu­red evening. The orches­tra ope­ned the first move­ment clear­ly and bright­ly, with con­duc­tor Bier­han­ce then crea­ting an almost idyl­lic and pas­to­ral mood for the sub­se­quent move­ments, with soft can­ti­le­nas and beau­ti­ful horn tones, the cli­ma­xes being pre­sen­ted pen­si­ve­ly and quiet­ly, with much care.

(Badi­sche Zei­tung, May 5th 2008)

…on the who­le, what makes this “litt­le” phil­har­mo­nic orches­tra gre­at is the obser­va­ti­on that they make music without any self-pro­mo­ting atti­tu­de whatsoever. The musi­ci­ans do not merely play instru­ments, but rather they bre­a­the the music through their instru­ments. The Blu­ten­burg Kam­mer­phil­har­mo­nie Munich has revea­led its­elf to be a finely tun­ed and sen­si­ti­ve orches­tra, under the reser­ved and cha­ris­ma­tic direc­tion of Jörg Bier­han­ce.

Rossini’s Over­tu­re to “An Ita­li­an Girl in Algiers” demons­tra­ted this talent from the first note onwards: the melo­dious tut­ti — even and espe­ci­al­ly in the pia­no of the pre­lude -, the inter­nal dyna­mic build-up and the trans­pa­rent orches­tral sound brought back the overture’s true spi­rit and sym­pho­nic for­mat … a gre­at con­cert, nay, a visit at the musi­cal Olym­pus.

(Frän­ki­sche Lan­des­zei­tung, July 9th 2007)

… con­duc­tor Jörg Bier­han­ce led his “Blu­ten­burg Kam­mer­phil­har­mo­nie Munich” — who play­ed with a fie­ry pas­si­on —  with ver­ve and a fine sen­si­ti­vi­ty through this won­der­ful 1787 ope­ra (Don Gio­van­ni). The impres­si­ve intui­ti­ve sen­si­bi­li­ty with which, during the som­bre d-minor over­tu­re, he hin­ted at what was to come, the thun­de­rous furio­so with which he sound­ed the fina­le, as well as the urgen­cy with which he allo­wed the prot­ago­nists’ emo­ti­ons to be expres­sed, were in them­sel­ves alre­ady nota­ble feats…

(Donau­ku­rier, Sep­tem­ber 28th 2006)

… subt­le pia­nis­si­mo-segues and beau­ti­ful­ly colou­red.

(Süd­west-Pres­se, Decem­ber 12th 2005)

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