Notes

The Observation of Form

The Observation of Form

It is a plea­su­re for me to announ­ce the publi­ca­ti­on of my stu­dy The Obser­va­ti­on of Form — The Form Ana­ly­sis Method of Con­stan­tin Buge­anu in Refe­rence to the 1st and 5th Sym­pho­nies of Egon Wel­lesz with academia.edu. In this paper the form ana­ly­sis method of Con­stan­tin Buge­anu is pre­sen­ted, app­lied to the 1st and 5th sym­pho­nies of Egon Wel­lesz. Both rare­ly known to a wider public, this stu­dy aims to con­tri­bu­te to the know­ledge about them and their work. The stu­dy also con­ta­ins a brief intro­duc­tion to a method of con­duc­ting stu­dies. Any com­ments wel­co­me!

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Manuel de Falla, Arrangement of Siete canciones

Manuel de Falla, Arrangement of Siete canciones

I have the honour and plea­su­re to announ­ce, that my arran­ge­ment of Manu­el de Fal­la, Sie­te can­cio­nes popu­la­res españo­las for Voice or Solo­in­stru­ment and string orches­tra has been published by UE Uni­ver­sal Edi­ti­on, Vien­na. To view the score online, plea­se click here.

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Wonderful World of Wordlessness II

Hen­ning Rit­ter, long years chief edi­tor for huma­nities at Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung, wro­te about Leonardo’s Mona Lisa, that this pain­ting gives a psy­cho­lo­gi­cal enig­ma, who­se reso­lu­ti­on seems to be urged by the pain­ting its­elf, alt­hough it also seems to keep its non- dis­solva­bi­li­ty. This is why the pain­ting has pro­vo­ked rage, he sta­tes, “becau­se it shows some­thing, what exists only through its expo­sure, and which remains undis­c­lo­sed insi­de that expo­sure. The obser­ver finds him­s­elf in front of some­thing locked up, for which the key has been thrown away”. Ever­yo­ne, who tri­es to dis­c­lo­se the secrets of music, finds him­s­elf con­fron­ted with a same dilem­ma. Inde­ed, we are able to start […]

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Wellesz Symphonie Nr. 1, Text zum Programmheft

Wellesz Symphonie Nr. 1, Text zum Programmheft

Bei­trag zum Pro­gramm­heft der Auf­füh­rung der 1. Sym­pho­nie von Egon Wel­lesz am 25. Okto­ber 2015: Egon Wel­lesz und sei­ne 1. Sym­pho­nie op. 62 Zur Fei­er des zehn­jäh­ri­gen Bestehens wen­den das Orches­ter und ich uns nach unse­rem Haus­gott Joseph Haydn dem kaum bekann­ten Kom­po­nis­ten Egon Wel­lesz zu. Eine äuße­re Ver­bin­dung zwi­schen den bei­den Kom­po­nis­ten besteht zunächst: die Ehren­dok­tor­wür­de der Uni­ver­si­tät Oxford, die Haydn 1791 ver­lie­hen wur­de, und die Wel­lesz – als ers­ter öster­rei­chi­scher Kom­po­nist nach Haydn – im Jah­re 1932 erhielt. Auch sind bei­de als Sym­pho­ni­ker in die Musik­ge­schich­te ein­ge­gan­gen, wobei es Egon Wel­lesz auch post­hum bis­her nicht ver­gönnt war, Ruhm über ein­ge­weih­te Krei­se hin­aus zu ent­fal­ten. Egon Wel­lesz wur­de am […]

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Jean Sibelius - Interview

Jean Sibelius - Interview

Inter­viewaus­schnit­te mit Jörg Bir­han­ce aus: Glau­bens­be­kennt­nis­se mit kla­rem, kal­tem Was­ser — ein Ö1 extra zu “Sibelius150”. Gestal­tung: Peter Kis­lin­ger Statt raf­fi­nier­ter musi­ka­li­scher “Cock­tails” bie­te er, so Sibe­li­us, “kla­res, kal­tes Was­ser.” Der Kom­po­nist von 7 Sin­fo­ni­en, Ton­dich­tun­gen, Lie­dern, Chor­wer­ken und des am meist gespiel­ten Vio­lin­kon­zer­tes des 20. Jahr­hun­derts wur­de am heu­te / am 8. Dezem­ber / vor 150 Jah­ren im fin­ni­schen Häme­en­lin­na in eine schwe­disch­spra­chi­ge Fami­lie gebo­ren. Sibe­­li­us-Inter­pre­­ten, Kom­po­nis­ten und Musik­pu­bli­zis­ten erzäh­len, war­um Sibe­li­us für sie, wie Simon Ratt­le for­mu­liert, einer “der fünf oder sechs größ­ten Sin­fo­ni­ker über­haupt” ist.

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Pacheco

… sag­te wohl zu Veláz­quez, Kunst sei in ers­ter Linie geis­ti­ge Arbeit.

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Eroica 1996

Heu­te fiel mir eine Auf­nah­me der Eroi­ca in die Hän­de. Es war die des vor­letz­ten Pro­gramms, das Celi­bi­da­che mit den Münch­ner Phil­har­mo­ni­kern, damals sicher das schöns­te Orches­ter der Welt, diri­giert hat, im Janu­ar 1996, glau­be ich. Ich erin­ner­te mich an die Pro­ben, die ich, wie Hans Cas­torp vor sei­nem Gram­mo­phon, mit glü­hen­den Ohren auf­ge­saugt habe, und an das bild­haue­ri­sche Ent­fer­nen von allem, was nicht dazu gehör­te. Und obwohl die Auf­nah­me natür­lich nicht ist, wie es damals in Wirk­lich­keit war, zeig­te sie mir auf schönst-erschüt­­tern­­de Wei­se, wie sehr es seit­dem sel­ten, oder gar nie, wie­der etwas von sol­cher Wucht, Tie­fe, Klar­heit, Trans­pa­renz, Unbe­dingt­heit und Echt­heit gege­ben hat.

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The upbeat

In einem der vie­len Nach­ru­fe auf Frank Schirr­ma­cher schreibt Hans Ulrich Gum­brecht über eine gemein­sa­me Begeg­nung mit dem Phi­lo­so­phen Jean-François Lyo­tard. Die­ser sag­te bei die­ser Begeg­nung, “dass jene Bedin­gung, die Kant als spe­zi­fisch für das ästhe­ti­sche Urteil iden­ti­fi­ziert habe, näm­lich ohne fes­te Kri­te­ri­en unter­schei­den zu müs­sen, nun zur Prä­mis­se jeg­li­chen Urtei­lens gewor­den sei.” In ande­ren Wor­ten sei “urtei­len zu müs­sen ohne fes­te Kri­te­ri­en zu haben, die Her­aus­for­de­rung unse­rer Zeit”.

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Wonderful World of Wordlessness

In Hen­ning Rit­ters Buch „Notiz­hef­te“ (Ber­lin Ver­lag, 2010) bin ich auf die­sen schö­nen kur­zen Text gesto­ßen: „Raf­fa­els Gemäl­de „La Muta“ in Urbi­no … gehört in den magi­schen Umkreis von Leo­nar­dos „Mona Lisa“. Benen­nung des Bil­des, Gesichts­aus­druck und Hal­tung der Hän­de legen den Ver­gleich nahe. Bei Leo­nar­do ist es ein psy­cho­lo­gi­sches Rät­sel, des­sen Auf­lö­sung das Gemäl­de zu ver­lan­gen und des­sen Unlös­bar­keit es zu behaup­ten scheint. Damit hängt die Wut zusam­men, die das Bild immer wie­der aus­ge­löst hat. Es stellt etwas dar, was es nur durch sei­ne Dar­stel­lung gibt und was in die­se Dar­stel­lung gebannt bleibt“ Die­ser letz­te Satz gefällt mir ganz aus­ge­zeich­net. Mir scheint er auf die Musik über­trag­bar, denn auch […]

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A thought about Ravel

Die Bäu­me in den Auwäl­dern am Rhein nörd­lich von Col­mar hat­ten längst kei­ne Blät­ter mehr, und es war ein schö­ner, grau­er Tag, mag sein, dass es gereg­net hat, ganz leicht, und es war wohl auch ein wenig neb­lig. Ich fuhr die Stra­ße durch das Elsaß, die Voge­sen ent­lang in Rich­tung Stras­bourg, und es war Nach­mit­tag. Es wird also Anfang Novem­ber gewe­sen sein, vor sehr vie­len Jah­ren. Ich kam irgend­wann durch einen Ort, der an einem alten Kanal lag, über den eine alte Eisen­bahn­brü­cke führ­te, die nicht mehr benutzt wur­de, und auf der ein paar Ang­ler saßen. Ich stieg aus, ging den Kanal ent­lang, und sah den Ang­lern eine Zeit lang zu. […]

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