A thought about Ravel

Die Bäu­me in den Auwäl­dern am Rhein nörd­lich von Col­mar hat­ten längst kei­ne Blät­ter mehr, und es war ein schö­ner, grau­er Tag, mag sein, dass es gereg­net hat, ganz leicht, und es war wohl auch ein wenig neb­lig. Ich fuhr die Stra­ße durch das Elsaß, die Voge­sen ent­lang in Rich­tung Stras­bourg, und es war Nach­mit­tag. Es wird also Anfang Novem­ber gewe­sen sein, vor sehr vie­len Jah­ren.

Ich kam irgend­wann durch einen Ort, der an einem alten Kanal lag, über den eine alte Eisen­bahn­brü­cke führ­te, die nicht mehr benutzt wur­de, und auf der ein paar Ang­ler saßen.

Ich stieg aus, ging den Kanal ent­lang, und sah den Ang­lern eine Zeit lang zu.

Heu­te war ein küh­ler, reg­ne­ri­scher Tag, und mir kam Ravel in den Sinn und die schö­ne Melan­cho­lie von Le Tom­beau de Cou­pe­rin, beson­ders in der For­la­ne und dem Menu­et, und ihrem zar­ten Geden­ken an sei­ne Freun­de.

Die alte Brü­cke über den Kanal im Novem­ber, auf der Ang­ler saßen, und Ravel. Mein Frank­reich.

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